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fragen
„Ich habe das Gefühl, ständig meinen
Terminen und
Projekten hinterherzulaufen.
Es ist ein einziges Jagen
und Sammeln, und meine Vorräte sind langsam erschöpft.
Was soll ich tun?“ |
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„Diese ganze Führungssache ist mir fremd
und unvertraut.
Da gibt es Rätsel
und Rituale,
und vieles kommt mir mysteriös
vor.
Wer hilft mir, das Geheimnis
zu lüften?“ |
„Von wegen, an der Hochschule geht alles
vernünftig zu! Ich erlebe
Begeisterung,
Mut und Hoffnung, aber manchmal auch Ärger,
Wut und Ratlosigkeit,
und damit möchte ich umgehen lernen. Wer unterstützt mich dabei?“ |
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„Warum hat mir niemand ein Handbuch
gegeben,
wie man ein Team richtig führt?
Da muss es doch bewährte
Regeln
und Methodenspan>
geben! Wer zeigt mir, wie es richtig geht?“ |
„Komisch! Ich gebe mein
Bestes ,
und mein Team tut es auch. Aber das reicht noch nicht! Ich will
mehr!
Wie bringe ich dieses Team zum Erfolg?" |
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„Nur gemeinsam
sind wir stark.
Wir wollen noch mehr Miteinander und
brauchen ein bisschen weniger Gegeneinander.
Wie gehe ich mit Konflikten um, und wie stärke ich unseren Zusammenhalt?“ |
„Ich sehe, wie alles mit allem und jeder mit
jedem zusammen
hängt.
Und meine Aufgabe ist es, den Überblick zu haben
und die Richtung
zu kennen.
Wer hilft mir beim Sortieren?“ |
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„Wir sind die Elemente, aus denen
sich unsere Disziplin, unsere Hochschule,
unsere Wissenschaft zusammensetzt. Jeder
von uns ist ein kleiner Teil vom großen Ganzen.
Wie finde ich heraus, was unser Beitrag sein wird?“ |
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„Die Wissenschaft entdeckt immer wieder neue
Welten
und geht die ersten Schritte in eine andere Zukunft,
und für einen kurzen Moment bin ich ein Teil davon. Wohin
werde ich uns bringen?“ |
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Was bedeuten diese Fragen? Die
neun Fragen stehen stellvertretend für typische Themen beim
Führungscoaching. Sie orientieren sich
an den neun Ebenen, die der amerikanische Psychologe Clare W.
Graves in den 1970-er Jahren in seiner „Emergent Cyclical
Levels of Existence Theory“ beschrieben hat. Gemäß
dieser Theorie
zeigen einzelne Menschen, Gruppen und ganze Gesellschaften jeweils für
sie typische
Erlebens- und Verhaltensmuster. Diese lassen
sich verschiedenen Ebenen mit bestimmten
prägenden
Themen und Motiven zuordnen: 1 Kampf
& Überlebenswille, 2 Sicherheit &
Zugehörigkeit, 3 Macht
& Gefühlsausdruck, 4 Gerechtigkeit
& Ordnung, 5 Erfolg & Ansehen, 6
Gemeinschaft &
Verständnis, 7 Flexibilität & Flow-Erleben,
8
Globalität &
Systemdenken, 9 Aufhebung der Dualität.
Und die Zahlen? Ebenen
mit geraden Ziffern
stehen für eine eher am Individuum und der Führungsperson, Ebenen mit
ungeraden Ziffern
für eine eher an der Gruppe und dem Team orientierte Grundhaltung.
Ähnlich wie Abraham
Maslow in seiner um 1950 formulierten Bedürfnispyramide,
nimmt Graves
an, dass Menschen, Gruppen und Gesellschaften ein grundlegendes
Interesse an einer Entwicklung hin zur weiteren Ebenen haben.
Was hat das mit Coaching zu tun? Die Fragen,
die Sie besonders ansprechen, sind erste Hinweise auf die Themen, die
Sie momentan besonders beschäftigen, und auf die von Ihnen bevorzugten
Ebenen des Erlebens und Verhaltens. In Ihren Fragen drückt sich die Art
Ihres Interesses am Coaching an, und an genau diesen Fragen orientieren
sich auch die Ziele Ihres Coachings - und leiten Sie so lange, bis Sie die
Antworten finden.
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